Firmenprofil

Die CWM versteht sich als Dienstleister für Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf dem Gebiet der Werkstoffmechanik.
Durch erfahrene und gut ausgebildete Bearbeiter (teils promovierte Hochschulabsolventen, Techniker und Laboranten) werden in interdisziplinärer Arbeit Aufgaben aus den Arbeitsgebieten

  • Werkstoffprüfung, Werkstoffanalytik und Bauteilpräparation (Materialographie)
  • Schwingungsmesstechnik
  • FEM-Simulation
  • Deformationsanalyse und korrelationsgestützte Bildverarbeitungstechnologien

bearbeitet.

Ein zentraler Tätigkeitsbereich ist dabei die Bewertung der thermo-mechanischen Eigenschaften und der Zuver­lässigkeit von Mikro- und Nanosystemen.

Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Mikro­deformations- und Schwingungsanalysen, die Ermittlung von (Mikro-)Materialparametern und die Verifizierung von Materialgesetzen.

Jedoch werden auch Aufträge zu anderen Gebieten von Wissenschaft und Technik, darunter mit hohem Anteil für Kunden aus Fahrzeugbau, Maschinenbau, Anlagenbau, Bauwesen und Sicherheitstechniken bearbeitet.

Die CWM arbeitet dabei mit modernen Analysemethoden, wobei Kooperationen mit renommierten wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten und Institute der FhG) den Zugriff auf eine erweiterte anspruchsvolle Gerätetechnik ermöglicht. Die hohe Expertise des Personals der CWM sichert die effiziente Informationsgewinnung an diesen Techniken, insbesondere aber die qualifizierte Kopplung mit unseren hauseigenen Analyse- und Bewertungstechnologien und ermöglicht es, für die wissenschaftlich-technischen Problemstellungen unseren Kunden effiziente Komplettlösungen aus einer Hand anzubieten.

Die CWM setzt sowohl numerische Simulations­verfahren (Finite-Elemente-Methode - FEM) als auch experimentelle Methoden der Festkörpermechanik ein. Im eigenen Haus sind leistungsfähige FEM-Programmsysteme und moderne Methoden der digitalen Bildverarbeitung sowie der Schwingungsmesstechnik verfügbar.

Die umfangreichen hauseigenen Erfahrungen und Kompetenzen zur Kopplung innovativer experimenteller und numerischer Methodiken werden als wichtigstes Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens angesehen und in aufwendiger Eigenforschung – teilweise in geförderten Kooperationsprojekten mit angesehenen Partnern aus Industrie und Forschung – stetig weiterentwickelt und qualifiziert.

Wesentlichen Produkt- und Verfahrensentwicklungen  der CWM entstanden auf dem Sektor der digitalen Bildkorrelation für die Analyse von Verschiebungen und Deformationen. Diese stellen für CWM eine Schlüsseltechnologie dar.
CWM entwickelt und vertreibt Softwaresysteme (VEDDAC) und Messsysteme (uniDAC, microDAC®) für die digitale Bildkorrelation, die ihren Einsatz bei mehr als 50 nationalen und internationalen Kunden mit Schwerpunkt in den Mikrotechnologien und der Materialwissenschaft gefunden haben.

Zur Geschichte:

Die Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH (CWM) wurde im März 1990 mit der Handelsregisternummer 34 in Chemnitz durch 7 Wissenschaftler der damaligen Akademie der Wissenschaften gegründet. Im Jahre 1992 beschäftigte sie eine komplette etwa zwanzigköpfige vom Wissenschaftsrat der Bundesrepublik positiv evaluierte Wissenschaftlergruppe mit der Perspektive einer Überführung in die Fraunhofer-Gesellschaft. 1993 entstand daraus das FhG IZM Berlin. Auf diesem Wege konnte CWM GmbH einen wesentlichen Beitrag leisten, eine renommierte und anerkannte Forschungsstruktur verlustfrei über die Wende zu erhalten und durch Arbeitsplatzerhaltung sozial abzusichern.

Im gleichen Jahr verbreiterte sich der Kreis der Gesellschafter im Rahmen einer Mitarbeiterbeteiligung.

Um bestimmte Leistungen näher an wichtige Kunden zu bringen, wurden im Jahre 2000 aus dem Gesellschafterkreis zwei Ausgründungen in Seefeld bei München und Berlin-Adlershof ins Leben gerufen und damit eine größere Anzahl von weiteren nachhaltigen Arbeitsplätzen geschaffen.

2009 erfolgte der Umzug der CWM GmbH in das Startup-Gebäude am Technologie Campus Chemnitz in das unmittelbare Umfeld der leistungsfähigen wissenschaftlichen Potentiale unserer Stadt.

Aus den nach Auslaufen der Beschäftigung der Wissenschaftlergruppe 1992 noch verbleibenden zwei Mitarbeitern wurden bis heute mittlerweile wieder 20 Mitarbeiter.